Chefdirigent

Prof. Hubert Buchberger

Musikalische Ensemblearbeit fesselte den 1951 in Frankfurt geborenen Geiger, Kammermusiker, Hochschullehrer und Dirigenten Hubert Buchberger bereits während seines Studiums, und so gründete er im Jahre 1974 mit Kommilitonen das Buchberger-Quartett.

Chefdirigent Prof. H. Buchberger

Dieses Ensemble wurde 1978/79 durch die "Bundesauswahl Junger Künstler" des Deutschen Musikrates gefördert und war Preisträger internationaler Wettbewerbe, etwa in Portsmouth, Hannover und Evian. Seit diesen Wettbewerbserfolgen konzertiert das Quartett im In- und Ausland und hat sich durch seine überlegte Programmgestaltung, die Berücksichtigung anspruchsvoller und ausgefallener Repertoirebereiche und insbesondere durch seine Konzerte mit Erläuterungen und Klangbeispielen einen Namen gemacht.

Im Herbst 2004 begann das Quartett mit einer CD-Produktion aller Streichquartette von Joseph Haydn für das holländische Label Brilliant Classics und parallel dazu mit einer Konzertreihe im Frankfurter Holzhausenschlösschen, in der alle 69 Quartette in speziellen Kombinationen präsentiert und erläutert werden.

Seit 1977 unterrichtet Hubert Buchberger an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst das Fach Kammermusik, zunächst als Lehrbeauftragter, ab 1985 als Honorarprofessor und seit 1988 als hauptamtlicher Professor. Aus seiner Kammermusikklasse sind zahlreiche konzertierende Ensembles hervorgegangen. Von 1991 bis 1994 war er Prorektor, von Mai 1998 bis November 1999 Dekan des Fachbereichs Künstlerische Ausbildung, von 1999 bis 2002 leitete er als Vizepräsident geschäftsführend die Hochschule.

Neben seinen Gastdirigaten betreut er derzeit als künstlerischer Leiter die Projekte des Offenbacher Kammerorchesters, der Sinfonietta Frankfurt und des Collegium Musicum Aschaffenburg. Außerdem ist er seit der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Frühjahr 2002 ständiger Dirigent des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen.

Mit diesem Orchester absolvierte er erfolgreiche Auftritte u. a. beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr, beim Rheinischen Musikfest, bei den Nachtkonzerten des WDR im Kölner Sendesaal und auf Tourneen durch Ungarn, Kroatien und die Beneluxländer. In Zusammenarbeit mit dem WDR wurden bereits mehrere CDs produziert. Im Frühjahr 2005 präsentierte er mit dem Orchester in der Düsseldorfer Tonhalle, der Essener Philharmonie und im Konzerthaus Berlin ein Programm zum Thema "60 Jahre Kriegsende" - mit Werken von Honegger, Eisler und mit Schostakowitschs 7. Sinfonie. 2006 gastierte er mit dem Orchester in China.