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Newsletter 2 September 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

am Samstag, dem 15. Oktober, wird unser Orchester zusammen mit dem Oratorienchor Aschaffenburg unter Leitung von Herrn Joachim Schüler die Messe in Es-Dur von Franz Schubert aufführen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche.

Die Es-Dur Messe ist Schuberts längste und größte Messe, auch was die Besetzung betrifft. Sie entstand im Juni und Juli des letzten Lebensjahres Schuberts (1828). Wie viele andere seiner großen Spätwerke (C-Dur-Sinfonie, Winterreise, etc.) hat Schubert sie nie gehört. Er soll über das Werk gesagt haben, er habe das höchste in der Kunst angestrebt.

In unserem Konzert wollen wir diesem Meisterwerk einen weiteren Höhepunkt Schubertschen Schaffens zur Seite stellen: seine Sinfonie in h-Moll, die "Unvollendete".

Kommen Sie in die Herz-Jesu-Kirche und erleben Sie mit uns die Aufführung dieser Juwelen romantischer Musikkultur.

Karten erhalten Sie bei Buchhandlung Diekmann, Musikhaus Dreßler und an der Abendkasse.

Ihr Andreas Lippert

Newsletter September 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

heute eine Nachricht für alle Freunde großer Filmmusik:

Nachdem im Herbst 2009 unsere Reihe Cinemusic ihre Premiere mit einem begeisternden Konzert feierte, erwartet jetzt die "2. Folge" ihr Publikum und zwar am Samstag, dem 8. Oktober, um 18 Uhr in der Aschaffenburger Stadthalle. Wieder finden sich unter der Leitung von Andreas Lübke und Florian Richter das Collegium Musicum mit dem Auswahlorchester des Dalberg-Gymnasiums zusammen. Gemeinsam werden sie ein Potpourri zündender Rhythmen, schwelgerischer Melodien und berauschender Klangfarben hervorzaubern.

Liebhaber des neueren amerikanischen Films werden sich freuen über Themen aus "Fluch der Karibik", "StarTrek" und "Der Soldat James Ryan". Wer eher die Klassik mag, wird mit "Ein Amerikaner in Paris", "Fiddler on the Roof", "Casablanca" oder "The Wizard of Oz" auf seine Kosten kommen. Schließlich halten wir auch Rückschau auf einen legendären Star des deutschen UFA-Films: Es ist Zarah Leander, deren Verkörperung Karin Pagmar - von der Presse geradezu als "Reinkarnation" der Leander gefeiert - einige ihrer bekanntesten Lieder zum Besten geben wird.

Lassen Sie sich vom Kinderchor des Dalberg-Gymnasiums mit einer Melodie aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu" verwöhnen, von Florian Richters Bigband und von faszinierenden Lichtbildeffekten.

Wichtig: Sichern Sie sich rechtzeitig ihre Eintrittskarten, da das Konzert schon gut ausgebucht ist. Bis zum 18. September können Sie diese am Städtischen Kiosk in der Stadthalle (Tel.: 06021-21110) erwerben, ab dem 19.9. auch wieder an der Theaterkasse (neue Telefonnummer: 06021-3301888).

Schon fiebern wir diesem einmaligen musikalischen Ereignis entgegen. Fiebern Sie mit!

Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juli 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

bevor das Ende dieser Konzertsaison erreicht ist (und Sie vermutlich Ihren wohlverdienten Sommerurlaub genießen), möchten wir, das Collegium Musicum, Sie zu unserem 2. Schlosskonzert einladen, das am Sonntag, dem 17. Juli 2011 (Beginn 18 Uhr) im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg stattfinden wird.

Unser Chefdirigent Hubert Buchberger hat für diesen Abend ein außergewöhnliches Programm mit Werken von Gounod, Schoeck und Haydn zusammengestellt und einen Rising Star der Violoncellistenszene, nämlich den 29-jährigen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Nicolas Altstaedt nach Aschaffenburg geholt.

Wer von Ihnen sich in angenehmer Gesellschaft bei einer Tasse Tee und Gebäck eine Stunde vor Beginn des Konzertes auf dasselbe einstimmen möchte, komme bitte zu unserem beliebten Five o'clock Tea, um den Erläuterungen von Herrn Buchberger zu den einzelnen Werken zu lauschen.

Dennoch hier schon ein paar "den Appetit fördernde" Anmerkungen:

Mit Charles Gounods Petit Symphonie für neun Bläser kommt echte Sommerserenadenstimmung auf. Dieses bezaubernde, mit liebevoller Melodik durchzogene, dann wieder keck auftrumpfende Werk ist durchaus geeignet, die Qualität unserer Bläserriege in bestem Licht zu präsentieren.

Als Gegenüberstellung folgt darauf ein reines Streicherstück, das Violoncellokonzert des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck. Auch hier dominieren - bei spätromantischer bis moderner Tonsprache - die klanglichen und melodischen Elemente, wobei dem Solocello neben sehr gesanglichen Partien auch hochvirtuose Passagen zugemutet werden. Nicolas Altstaedt wird hier eine Probe seines meisterhaften Könnens ablegen.

Nachdem Bläser und Streicher erst getrennte Wege gegangen sind, vereinigen sie sich im dritten Werk des Abends, der Sinfonie Nr. 84 in Es-Dur von Joseph Haydn. Fürdas prachtvolle Orchester der Pariser "Concerts de la Loge Olympique" komponiert, atmet die Sinfonie Geist, Witz und Kunstfertigkeit ihres Schöpfers, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn stand und das Pariser Publikum so sehr verzauberte, dass es nichts anderes als seine Werke hören wollte.

Lassen auch Sie sich verzaubern von unserem abwechslungsreichen musikalischen Sommerkaleidoskop! Wir freuen uns schon darauf.

Ihr
Andreas Lippert

Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.


Newsletter Mai 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Vielleicht haben Sie schon davon gehört oder eines der in Aschaffenburg aushängenden Plakate gesehen: Ein Tanzprojekt ist am Entstehen, bei dem nahezu 100 Schülerinnen und Schüler aus vier verschiedenen Schulen teilnehmen (Fröbel-Schule, Hefner-Alteneck-Schule, Dessauer-Gymnasium und Realschule Hösbach). Unter der Leitung der professionellen Tanzpädagogen Alan Brooks und Sophie Aimée Abrioux studieren sie seit vier Wochen in einem Intensiv-Workshop Bewegungssequenzen ein, die auf die Musik von vier Orchesterwerken (Bach, Haydn, de Falla und Adams) abgestimmt sind. Die Aufführungen zusammen mit dem Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger finden am kommenden Sonntag, dem 5. Juni, um 17 Uhr und am Montag, dem 6. Juni, um 19 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg statt.

Durch die Zusammenarbeit der vier Schulen sollen Vorurteile abgebaut und gesellschaftliche Hürden überwunden werden sowie die Teamfähigkeit der Teilnehmer gefördert werden. Es fasziniert ungemein, in den Tanzproben die Zunahme an Energie und Ausstrahlung eines jeden Teilnehmers zu beobachten, gepaart mit wachsender Konzentrations- und Ausdrucksfähigkeit.

Eine Schülerin vertraute mir in einer Pause an, wie schade es sei, dass am kommenden Montag schon alles zu Ende ist. Doch werden die Mitwirkenden - da bin ich mir sicher - vieles aus dem Erfahrenen in ihr künftiges Leben mitnehmen.

Kommen Sie in die Stadthalle und erleben sie innerhalb von 60 Minuten ein Feuerwerk an Musik und Bewegung!

Karten sind zum Eintrittspreis von 5 Euro erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.

Ihr
Andreas Lippert


Newsletter April 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

es ist wieder so weit: Das Collegium Musicum unter der Leitung seines Chefdirigenten Hubert Buchberger brennt darauf, Ihnen im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg zwei Konzerte mit höchst attraktiven Programmen präsentieren zu können.

Zuerst ein Überblick:

Das 1. Schlosskonzert wird am Sonntag, dem 15. Mai (18 Uhr) stattfinden, das 2. Schlosskonzert am Sonntag, dem 17. Juli (ebenfalls 18 Uhr). Dazwischen liegt ein außergewöhnliches, ebenfalls vom Kulturamt der Stadt Aschaffenburg organisiertes Tanzprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen Aschaffenburgs und Umgebung Choreographien aufführen werden, die sie in mehrwöchigen Intensivworkshops mit professionellen Tanzpädagogen erarbeitet haben. Das Collegium Musicum wird sie dabei musikalisch begleiten. Termine sind Sonntag, der 5. Juni, 17 Uhr und Montag, der 6. Juni, 19 Uhr, jeweils im Großen Saal der Stadthalle. Bitte informieren Sie sich auch über folgenden Link:

http://www.stadttheater-aschaffenburg.de/de/Spielplan/b/index.html?v_id=761&v_cat=3

Doch jetzt zurück zum 1. Schlosskonzert am 15. Mai. Passend zu hoffentlich frühsommerlicher Witterung erwarten Sie zwei Serenaden, deren jede auf ganz unterschiedliche Weise ihre Reize entfaltet.

Aus der Feder des brasilianischen Perkussionisten Ney Rosauro stammt die erst kürzlich entstandene Serenata für Marimba/Vibraphon und Streicher, ein rhythmisch betontes Werk mit eingängigen Melodien, dessen einzelne Sätze mit bildhaften Titeln überschrieben sind wie "The Continent", "In Heaven" und "The Journey". Solist ist der an der Aschaffenburger Musikschule lehrende Marimbaspezialist Jörg Fabig, dessen Schüler erste Preise im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" sowie beim Aschaffenburger "Junge Solisten"-Wettbewerb errungen haben.

Aus einem ganz anderen Kulturkreis wie auch einer anderen Epoche kommt das ganz in der musikalischen Romantik verwurzelte Hauptwerk des Abends, die Serenade in C-Dur op. 48 für Streichorchester von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Bei aller Leichtigkeit, mit der dem Genre "Serenade" auch hier entsprochen wird - hörbar vor allem im eleganten Walzer - ist doch die "russische Seele" stets präsent, sei es in der betörend wehmütigen Elégie oder dem mitreißenden Finale (Tema russo). Klanglich wirkt dieses Meisterwerk so sinfonisch, dass man fast an die Anwesenheit eines vollen Bläsersatzes glauben möchte.

Kommen wir zum ersten Musikstück des Abends, einer Passacaille des französisch-schweizerischen Komponisten Frank Martin. Nachdem er das Werk zuerst für Orgel entworfen hatte, was bei dem ernst-ehrwürdigen Charakter dieser Tanzform mit ihrem immer gleichen Bassthema nahelag, machte sich Martin alsbald an eine Umarbeitung für Streichorchester, um die Vielschichtigkeit des Tonsatzes noch stärker zum Ausdruck zu bringen. In kühnen harmonischen Wendungen steigert sich die Musik unerbittlich bis hin zu größter Emphase, schwillt dann wieder ab und verhaucht ätherisch in einem fernen Dis-Dur-Akkord.

Genießen Sie diesen Konzertabend mit uns und tauchen Sie ein in die Welt dreier so unterschiedlicher Komponisten! Weitere Hilfen zum Verständnis erhalten Sie eine Stunde vor dem Konzert um 17 Uhr von Herrn Buchberger bei unserem Five o'clock Tea, zu dem der Philharmonische Verein bei freiem Tee und Gebäck einlädt.

Karten für das Konzert erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter Januar 2011

CHAMPAGNER MUSICALE 2011

am Samstag, den 19. Februar um 19.30 Uhr, in der Stadthalle Aschaffenburg.

Wir bringen nicht fünf Tenöre, auch nicht drei, sondern einen! Dafür aber ein außergewöhnliches Programm in vorzüglicher Qualität.

"wie Wasser und Feuer"

In diesem Konzert geben wir, der Philharmonische Verein Aschaffenburg "unserem Orchester" Collegium Musicum Aschaffenburg, Gelegenheit, sein Können mit virtuosen Werken unter Beweis zu stellen.

Der Abend beginnt mit Die Moldau von Smetana. Wir verfolgen den Lauf der Moldau von den beiden Quellen bis zur Mündung in die Elbe. Szenen am Ufer werden wahrgenommen: Jagd, Hochzeit, Mondnacht, Prag, während der Fluss mächtiger und mächtiger anschwillt.

Virtuos sind auch das Intermezzo von Eduard Künneke, ein spritziges und temperamentvolles Stück, kontrastreich dazu das triumphale Finale des Feuervogel von Strawinsky.

Interessant, aber weitgehend unbekannt, sind die Ouvertüre und das Duett aus den Opern von Jacques Offenbach - Die Rheinnixen und Robinson Crusoe. (Er hat nicht nur die Oper Hoffmanns Erzählungen komponiert!)

Neu aus der Versenkung geholt haben wir den Walzer Lavaströme von Johann Strauß. Die Orchesternoten wurden für uns im Wiener Verlag zum ersten Mal gedruckt. Mit leisem Grollen beginnt der Walzer. Immer langsamer bewegt sich die erkaltende Lava am Schluss.

Eduard Künneke ist ein viel zu wenig beachteter Komponist. Im Champagner Musicale erhält er seinen verdienten Platz. Aus seinem romantischen Singspiel Die lockende Flamme bringen wir Lied, Duett, Bolero und Pasodoble.

Margaret Rose Koenn, Sopran vom Landestheater Darmstadt und Jud Perry, Tenor aus Wiesbaden werden uns nach Spanien entführen, oder nach Venedig, oder in die Mondnacht an einen Waldsee.

Zwischen spanischen Elementen wird uns die junge Geigenvirtuosin Josephine Nassiopulos - Preisträgerin JUNGE SOLISTEN 2008 - die anspruchsvolle Polonaise Concertante von Henrik Wieniawski zelebrieren.

Weil es uns die Stimme verschlägt, wird Nenad Smigoc aus Wien die passenden Worte finden.

Das Collegium Musicum Aschaffenburg - in großer Besetzung - hat mit großer Sorgfalt unter seinem künstlerischen Leiter und Dirigenten Michael Millard, Staatstheater Mainz, die anspruchsvollen Musikwerke einstudiert.

Sie garantieren mit den Solisten für einen ereignisreichen und beschwingten Abend.

Der Kartenverkauf ist weit vorangeschritten! Sichern Sie sich noch eine Karte an der Theaterkasse in der Stadthalle oder unter Tel. 06021-27078.

Ihr
Alfred Kalb

Newsletter Oktober 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Mit dem Einzug des Herbstes ist auch die neue Konzertsaison eröffnet, die gerade in Aschaffenburg mit einer Fülle an hochklassigen Angeboten lockt.

Eines von diesen möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen – es stellt große symphonische Orchesterkultur in einen Bezug zu unserer Region und verbindet exotischen Klangzauber mit jugendlich-frischer Dynamik:

Unser diesjähriges Galakonzert JUNGE SOLISTEN
am Samstag dem 2.Oktober um 19:30 Uhr
in der Stadthalle Aschaffenburg.

Nachdem ein vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg im Juni dieses Jahres durchgeführter Wettbewerb drei junge Preisträger-innen hervorgebracht hat, werden diese sich nun als Solisten mit dem von Hubert Buchberger geleiteten Collegium Musicum präsentieren.

Der mit dem 1.Preis ausgezeichnete 16-jährige Marimbaspieler Richard Gläser hat sich ein Konzert des zeitgenössischen französischen Komponisten Emmanuel Séjournéausgesucht, das lyrischen Klangzauber entfaltet, aber auch mit furiosen Rhythmen seine Hörer von den Sitzen zu reißen vermag.

Erst 13 Jahre alt ist die Bratschistin Janna Lena Hampel. Gleichwohl vereint sie tiefes musikalisches Empfinden mit erstaunlich reifem Stilverständnis und hat sich damit einen 2.Preis erspielt. Am 2.Oktober wird sie als Solistin im G-Dur Konzert von Georg Philipp Telemann in den Dialog mit dem Orchester treten.

Fast wie eine Hommage an den herrlich dunklen und warmen Bratschenklang wirkt das Spiel der dritten Preisträgerin Lisa Zielonka (19 Jahre), deren große kammermusikalische wie Orchestererfahrung in jedem melodischen Gedanken hörbar wird. Das Werk ihrer Wahl ist die träumerisch-gefühlvolle Romanze in F-Dur von Max Bruch.

Tritt das Collegium Musicum in den Solokonzerten eher als Kammerorchester auf, so wächst es bei den umrahmenden Werken zu symphonischer Größe an.

Der Beginn wird gemacht mit Maurice Ravels Le tombeau de Couperin, einer liebevollen Rückschau des Komponisten auf die musikalische Hochkultur des französischen Barocks, die für ihn, am Ende des Ersten Weltkrieges stehend, in unerreichbar weite Ferne gerückt schien.

Einen Aufbruch in neue Klangwelten stellt dagegen das 1893 von Claude Debussy geschaffene Prélude à l`après-midi d`un faune dar, das die erotischen Fantasien des Fauns (eines antiken Fabelwesens) in der Hitze eines sommerlichen Nachmittags beschreibt.

Mit dämonischer Wucht erreicht unser Konzert schließlich sein Finale in Manuel de Fallas Ballettmusik zu El amor brujo („Der Liebeszauber“).

Diese von spanischer Folklore durchdrungene Musik (mit dem berühmten „Feuertanz“) ist geeignet, Sie vollends zu verhexen…

Lassen Sie sich dieses einmalige Konzertereignis nicht entgehen!

Ihr

Andreas Lippert

Karten erhalten Sie zum Eintrittspreis von EUR 15,00, Schüler und Studenten EUR 7,50 an der Theaterkasse Tel 06021-27078, am Kartenkiosk Stadthalle Tel. 06021-21110 oder 21119 und online unter www.kultur.aschaffenburg.de

Newsletter Juni 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

nachdem unser 1. Schlosskonzert mit seinem ganz der musikalischen Klassik gewidmeten Programm vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde, wagen wir nun beim 2. Schlosskonzert am Sonntag, dem 13. Juni 2010 (Beginn 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg), das Spektrum der vorzustellenden Werke gewaltig zu erweitern.

Wenn auch das von Hubert Buchberger geleitete Collegium Musicum dieses mal "nur" aus Streichern bestehen wird, so erwartet Sie doch stilistische Vielfalt und ein großer Reichtum an Charakteren und Klangfarben.

Beginnen wollen wir mit dem Concerto in d-moll RV 127 von Antonio Vivaldi, der in diesem Stück auf solistische Stimmen verzichtet und dafür die verschiedenen Orchestergruppen miteinander "concertieren" (=wetteifern) lässt.

Es folgen die 1978 für Septett entstandenen, 1982 für Streichorchester erweiterten Shaker Loops des amerikanischen Komponisten John Adams. Sind mit "Loops" sich wiederholende Tonbandschleifen bzw. hier musikalische Figuren gemeint, so bezieht sich "Shaker" auf die schnellen Bogen- und Fingerbewegungen der Streicher. Durch Überlagerung verschiedenartiger und unterschiedlich langer Loops entstehen filigrane Klang- und Rhythmusschichten, die sich allmählich weiterentwickeln oder plötzlich von neuen Klanggeweben abgelöst werden.

Schließen Sie die Augen und erleben Sie die ungeheure Klangvielfalt als Abfolge von Farbvisionen vor Ihrem inneren Auge oder betrachten Sie die Musiker, wie sie ihren Instrumenten Triller, Glissandi und flötenähnliche Flageolets entlocken. Sie werden fasziniert sein!

Nach der Pause erwartet Sie dann ein vom zeitlichen Umfang her recht knappes, dafür aber inhaltlich unglaublich konzentriertes Werk: das Streichquartett in f-moll op. 95 von Ludwig van Beethoven in einer Fassung für Streichorchester. Schroff stellt Beethoven hier gegensätzliche Charaktere nebeneinander und verzichtet ganz auf vermittelnde Überleitungen. Dieses kompromisslose "Sofort-zur-Sache-Kommen" stellt, eingebettet in satztechnische Meisterschaft, durchaus ein Seelenbekenntnis des zur Zeit der Niederschrift krisengeschüttelten Komponisten dar. Kein Wunder, dass Beethoven das Quartett nach der Fertigstellung zunächst "nie öffentlich gespielt" wissen wollte.

Für uns wie für Sie wird dieses spannungs- und energiegeladene Werk Höhepunkt und Abschluss eines erlebnisreichen Konzertabends sein. Beginnen können Sie ihn wie letztes Mal bei einer Tasse Tee und Gebäck. Der Philharmonische Verein lädt wieder zum Five o'clock tea ab 17 Uhr im Turmzimmer neben dem Ridingersaal ein, bei dem Herr Buchberger eine anregende und aufschlussreiche Einführung in die Werke des Abends geben wird.

In froher Erwartungs Ihres Kommens grüßt Sie herzlich

Ihr Andreas Lippert


Eintrittskarten erhalten Sie zum Preis von 18€ (für Schüler/Studenten 9€) an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.


Newsletter April 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

mit dem Einzug des Frühlings darf ich Sie auf die beiden kommenden Schlosskonzerte des Collegium Musicum aufmerksam machen, die beide wie jedes Jahr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger stattfinden werden.

Das Erste am Sonntag, dem 9. Mai, das Zweite am Sonntag, dem 13. Juni, Beginn jeweils um 18 Uhr. (Die Schlosshofgala muss in diesem Jahr aus finanziellen und terminlichen Gründen leider ausfallen.)

Für den 9. Mai hier ein paar Hintergrundinformationen zum Programm: In Zusammenhang mit dem 200-jährigen Jubiläum der Städtischen Musikschule Aschaffenburg, das heuer begangen wird, entstand die Idee, ein Konzertprogramm des in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts schon einmal bestehenden Aschaffenburger Collegium Musicum nachzuspielen. So stießen wir bei der Recherche auf die Ankündigung eines "Vortragsabends" am "Samstag, den 13. März 1926, abends 8 Uhr im Deutschhaus-Saale". Die Leitung hatte der damalige Aschaffenburger Musikschuldirektor Hermann Kundigraber.

Drei reizvolle Werke standen damals auf dem Programm, die am 9. Mai erneut erklingen werden:

Zunächst eine Auswahl aus dem "Neuen und sehr curios-musikalischen Instrumental-Kalender", "Parthien-weiß mit 2 Violinen und Basso o Cembalo in die zwölff Jahrs-Monat eingetheilet und nach eines jedwedern Art und Eigenschaft mit Bizzarien und seltzamen Erfindungen herausgegeben durch Gregorius Josephus Werner".

Werner war Vorgänger von Joseph Haydn als Kapellmeister am Hof des Fürsten Esterhazy in Eisenstadt, unweit von Wien. Seine "Bizzarien", die Überschriften tragen wie "Das veränderliche Aprilwetter", "Das Frosch-Geschrey", "Ein Donnerwetter" oder "Die Jagd", werden gewiss für einen sehr vergnüglichen und abwechslungsreichen Beginn des Konzertabends sorgen.

Es folgt die Sinfonie in C-Dur op.12 Nr. 3 von Luigi Boccherini, dem Cello spielenden Italiener, der hier ein galantes, mit viel Witz und Kunstfertigkeit verfasstes Werk geschaffen hat, in dem Flöten und Hörner mit den Streichern in klangfarbenreiches Wechselspiel treten.

Schließlich das Hauptwerk des Abends, das Divertimento in D-Dur KV 334 von Wolfgang Amadeus Mozart. Da dieses Opus allerhöchste technisch-musikalische Ansprüche an das Orchester, vor allem die Gruppe der 1. Violinen stellt, hat Hubert Buchberger eine Gastkonzertmeisterin, die kurz vor ihrem Konzertexamen stehende Valentina Busso von der Frankfurter Musikhochschule, eingeladen, uns bei der Erarbeitung und im Konzert zu unterstützen. Freuen Sie sich auf das Resultat!

Einladen möchte ich Sie auch zum vor dem Konzert geplanten Five-o'clock-tea (natürlich um 17 Uhr), wo Sie beim Genuss von einer Tasse Tee und Gebäck an einer zwanglosen Werkeinführung durch Herrn Buchberger teilnehmen können.

 

Es freut sich auf Ihr Kommen

   Andreas Lippert


Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078, am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.

Newsletter Januar 2010

CHAMPAGNER MUSICALE
HOKUSPOKUS

Samstag, 6. Februar 2010, 19:30 Uhr
Stadthalle Aschaffenburg

COLLEGIUM MUSICUM
Musikalische Leitung: Michael Millard

Heidi Elisabeth, Sopran
Guido Jentjens, Bassbariton
Peter Freudenberger, Moderation

Eine Veranstaltung des Philharmonischen Vereins Aschaffenburg

Karten von 13,50 bis 22,50€, Jugendliche die Hälfte
über Theaterkasse Stadthalle, Tel. 06021-27078 oder an der Abendkasse

Die Magie ist aus der Menschengeschichte nicht wegzudenken. Merlin und Druiden, Drachen und Hexen spuken in alten Erzählungen und in unseren Köpfen. Selbst die griechische Mythologie und die Religionen bedienen sich in reichem Maße der zauberischen Kräfte.

Warum sollte sich gerade die Musik, die Unergründlichste der Musen, sich der Magie entziehen?

Leicht und beschwingt begeben wir uns mit der Weißen Dame von Boieldieu ins Zauberreich der Musik, bevor wir uns mit Hochachtung der Königin der Nacht nähern, der sternflammenden Königin.

Die Deutsche Romantik umgibt uns. Das schwirrende Scherzo aus Mendelssohns Sommernachtstraum und die Arie des bösen Kaspars "Schweig" aus dem Freischütz.

Französische Komponisten überraschen uns mit neuer Klangwirkung. Saint-Saens, Delibes und Gounod. Im scharfen Kontrast stehen die Glöckchenarie und das Lied des Mephisto.

Obwohl Frauen auf Dichter schon immer eine Faszination ausüben, schrecken die Dichter vor Absonderlichkeiten nicht zurück. Galathée, die Marmorstatue, die zum Leben erweckt und wieder zu Marmor versteinert wird, Olympia, die mechanische Puppe, die zu singen und tanzen vermag.

Der Teufel erscheint als Dapertutto mit der Spiegelarie aus Hoffmanns Erzählungen und eine Fliege und Eurydike summen um sich herum und uns etwas vor.

Musikalischer Schwerpunkt ist Ein Ball von Berlioz aus der Symphonie Fantastique, ein zauberhafter, schwereloser Walzer. Mit modernen Zauberklängen aus Phantom der Oper und Münchhausen klingt Champagner Musicale aus.

HOKUSPKUS?

Erstens wegen der Werbewirksamkeit,
zweitens, weil wir alles nicht so ernst nehmen
und drittens, weil unser Moderator auch mit Zauberstückchen aufwartet.

Viel Vergnügen

COLLEGIUM MUSICUM und
Philharmonischer Verein Aschaffenburg

Newsletter November 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,


am 24. Oktober hatten viele von Ihnen Gelegenheit, das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart in der rekonstruierten Fassung Fassung von Robert Levin mit unserem Orchester zu hören. Einen Monat später, am 22. November 2009, werden wir dasselbe Werk, diesmal in der von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayer vervollständigten Form in Hanau aufführen.

Dabei musizieren wir zusammen mit der Hanauer Kantorei unter der Leitung von Kantor Christian Mause. Besonderen Reiz erfährt diese Aufführung durch Koppelung und Durchmischung von Mozarts Werk mit dem Requiem von Alfred Schnittke. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Marienkirche (Am Goldschmiedehaus).

Eine herzliche Einladung hierzu sendet Ihnen

    Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg

Der Herbst hält Einzug, und so mancher denkt jetzt zuweilen wehmütig an vergangene Sommerurlaubstage zurück. Doch gleichzeitig erwacht das kulturelle Leben unserer Stadt und lädt zu einer Vielzahl von spannenden und hochklassigen Konzerten ein. Zwei von diesen, bei denen unser Orchester beteiligt sein wird, möchte ich Ihnen jetzt vorstellen:

Da ist zunächst unser Konzert gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg am Samstag, dem 24. Oktober, Beginn 20.00 Uhr. Dieses wird, anders als in den vergangenen Jahren, erstmals in der Kapuzinerkirche (Karlstraße) stattfinden, einem sehr stimmungsvollen Ort, dessen 100jähriges Bestehen gerade gefeiert wird.

Als Hauptwerk des Abends hat Dirigent Joachim Schüler das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart ausgesucht, welches in einer von Robert Levin ergänzten Fassung erklingen wird. Solisten sind Anna-Lena Denk (Sopran), Barbara Osterloh (Alt), Thilo Busch (Tenor), sowie Thomas Fleischmann (Bass).

Zuvor spielt das Orchester eine Ouvertüre in c-moll von Franz Schubert, und einleiten werden wir den Abend mit dem beliebten Konzert in d-moll für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo von Johann Sebastian Bach. Hier werden die Soloparts von zwei hervorragenden Nachwuchstalenten übernommen, die ihre Musikhochschulexamen mit ausgezeichneten Ergebnissen abgeschlossen haben und sich derzeit im Aufbaustudium befinden. Es sind Johanna Fuchs, eine seit vielen Jahren treue Stammspielerin im Collegium Musicum und Claudia Engelhard-Reuthner, eine in Aschaffenburg ansässige Spezialistin barocker Aufführungspraxis.

Kommen Sie zu diesem erlesenen Konzert. Das Orchester, der Oratorienchor und als Hausherren die Kapuzinerpatres heißen Sie herzlich willkommen! Karten erhalten Sie bei der Buchhandlung Diekmann, beim Musikhaus Dreßler und an der Abendkasse.


Nun zu unserem zweiten Herbstprojekt, in dessen Vorbereitung bereits viel Engagement, Herzblut und Liebe zum Detail geflossen ist. Sein Titel:

Cinemusic - Das Beste aus 100 Jahren Filmmusik

(Sonntag, 8. November, 18.00 Uhr, Stadthalle).

Veranstalter ist hier der Philharmonische Verein Aschaffenburg, dessen "spiritus rector" Alfred Kalb das Programm zusammengestellt hat. Zur Seite stand ihm dabei Florian Richter, Musiklehrer am musischen Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium und Leiter des dortigen Schulorchesters, des Schulchores wie auch der Big Band.

Hinter dem Projekt steckt die Idee, Musik, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht, von erfahrenen Musikern zusammen mit ausgewählten Schülern aufzuführen. Gemeinsam werden wir unter der Leitung von Andreas Lübke einen Streifzug durch die Highlights der Filmmusik unternehmen, bei dem das Gangstermilieu mit "Chicago", "Der Pate", "Miss Marple" und "James Bond" ebenso wenig fehlen darf wie die Liebe (Marlene Dietrichs "Ich bin von Kopf bis Fuß..." oder "Love Story").

Ob es um wirkliche Helden ("Schindlers Liste") oder fiktive ("Star Wars", "Wasser für Canitoga") geht, ob die Zauberwelt mit "Harry Potter" uns in den Bann zieht oder mit den "Glorreichen Sieben" eine kernige Westernmusik ertönt, es erwartet Sie ein Feuerwerk mitreißender Melodien, Rhythmen und Klangfarben.

Durch das Programm führen wird Sie der durch Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Ralf Bauer.

Mein Tipp: Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Eintrittskarten, die zu den moderaten Preisen von 13-16 Euro (Schüler 6-8 Euro) an der Theaterkasse der Stadthalle erhältlich sind (Telefon: 06021/37078, E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de.


Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter 2 Juni 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Heute habe ich die Ehre und Freude, sie zu einem Höhepunkt unserer Konzertsaison einladen zu dürfen, der Operngala am 5. Juli um 20 Uhr im Innenhof des Schlosses Johannisburg. Dieses Jahr wird sie ganz im Zeichen der Europatage der Musik stehen, und folglich heißt unser Motto "Eine Reise durch die Welt der europäischen Oper". Dabei haben wir drei ausgezeichnete Gesangssolisten zu bieten, die alle zur Zeit am Münchner Gärtnerplatztheater engagiert sind.

Zunächst sei Ann-Katrin Naidu genannt, von deren Mezzosopranstimme ihr Publikum und die Kritiker nur so schwärmen: "... Ihre Stimme reicht von einem samtigen Zentrum über schöne dunkle Tiefen bis zu silbernen Höhen " (El Ritmo, Spanien) - "Man nehme atemberaubende Schönheit, erotische Ausstrahlung, eine volle dunkle Mezzostimme und leidenschaftliches Temperament zusammen und la voilà; da steht Ann-Katrin Naidu als Carmen." (Redaktion Opernnetz)

Als Sopranistin wurde die junge israelisch stämmige Talia Or auftreten, die ebenfalls in vielen Hauptrollen (Pamina in Mozarts "Zauberflöte", Rosina in Rossinis "Barbier von Sevilla" etc.) auf sich aufmerksam gemacht hat. Komplettiert wird das Ensemble durch den Tenor Harrie van der Plas, der aus den Niederlanden stammt und als Alfredo in Verdis "La Traviata", als Don José in Bizets "Carmen" und in vielen anderen Opernrollen brilliert hat.

Zu den Solisten und unserem Orchester gesellt sich der Kammerchor Ars Antiqua, der durch GastsängerInnen auf Opernchorstärke angewachsen ist und mit Stefan Claas seine Partien einstudiert hat. Die musikalische Gesamtleitung übernimmt Hubert Buchberger.

Schließlich ist noch die Person zu nennen, die Sie durch das bunt schillernde Programm führen wird: Es ist Marlen Reichert, Moderatorin beim Rundfunksender Bayern 4 Klassik, der diesen Konzertabend auch aufnehmen und senden wird.

Wie gestaltet sich nun aber die "Reise durch die Welt der europäischen Oper"? Wir beginnen in Deutschland, genauer gesagt bei Ludwig van Beethovens "Fidelio", dessen Marcellinenarie und Gefangenenchor von der atemberaubend ausdrucksstarken Leonorenouvertüre Nr. 3 eingeleitet werden. Es folgen Auszüge aus Engelbert Humperdincks bezaubernder Märchenoper "Hänsel und Gretel".

Ebenfalls der Sagenwelt entstammt der Stoff für Antonin Dvoráks "Rusalka", bei der natürlich das "Lied an den Mond" nicht fehlen darf. Von Tschechien geht die Reise weiter nach Norwegen, vertreten durch Edvard Griegs Schauspielmusik "Peer Gynt", aus welcher Sie der "Arabische Tanz" in die Pause entlassen wird.

Im zweiten Teil liegt unser Schwerpunkt dann auf Frankreich, mit Georges Bizets "Carmen", Leo Delibes "Lakmé" (hier führt uns die Handlung sogar nach Indien!) und "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach. Den Ausklang bildet schließlich Italien mit Giuseppe Verdis "La Traviata" und hier vor allem dem Publikumsschlager "Libiamo, libiamo ne'lieti calici". Freuen Sie sich mit uns auf diesen Opernabend der Extraklasse, beten Sie mit uns um sonniges Wetter (bei Regen findet die Veranstaltung in der Stadthalle statt) und empfehlen Sie unser Konzert Ihren Verwandten und Freunden weiter!

Ihr
   Andreas Lippert

Eintrittskarten zu 28/33/38 Euro (Regenkarte +3 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse in der Stadthalle, Schlossplatz 1, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-27078.

E-Mail: Theaterkasse@aschaffenburg.de


Newsletter 1 Juni 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Das Collegium Musicum lädt Sie herzlich ein zu seinem Zweiten Schlosskonzert am 21. Juni 2009 um 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg. Dieses Konzert wird ganz im Zeichen englischer Instrumentalmusik für Streicher stehen.

Unser Chefdirigent Hubert Buchberger hat diesmal verschiedene Orchesterwerke englischer Komponisten zusammengestellt und gleichzeitig einen Bogen vom 16. Jahrhundert, dem "Goldenen Zeitalter" der englischen Musik, bis zum 20. Jahrhundert gespannt.

Um für Sie den Hörgenuss an diesen faszinierenden Werken noch zu steigern, haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Um 17 Uhr lädt Sie der Philharmonische Verein Aschaffenburg in einem Vorraum des Ridingersaals zum Five o'clock tea (mit Tee und Gebäck) ein, bei dem Herr Buchberger eine Einführung in die Musikstücke des Abends geben wird.

Lassen Sie mich dennoch zur Einstimmung schon ein paar Worte über das Programm schreiben:

Als Erstes hören Sie eine Fantasia zu 5 Stimmen des Renaissancekomponisten William Byrd, der zusammen mit Thomas Tallis ab 1572 das Organistenamt an der Londoner Chapel Royal versah. Das Werk beginnt mit nacheinander einsetzenden Stimmen, die einander imitieren, sich umspielen, sich verflechten und als Gewebe durch den Raum schweben. Plötzlich taucht ein Tanzrhythmus in einer Stimme auf, den die andern übernehmen, dann wieder eine eher gesangliche Melodie, bis das Stück in ruhigen Notenwerten seinen Abschluss findet.

Es folgt die Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis des englischen Romantikers Ralph Vaughan Williams. Als eifriger Sammler und Herausgeber der frühen englischen Musik ließ er sich zu diesem eigenen großartigen Streicherwerk inspirieren, das durch die Teilung des Ensembles in zwei Orchester plus einem Solistenquartett an die mehrchörigen Vokalkompositionen des Goldenen Zeitalters erinnern soll.

Mit Frank Bridge lernen wir schließlich einen hierzulande relativ unbekannten englischen Tonkünstler kennen, der eine fast überschwängliche romantische Komponierweise pflegte. Die "Three Idylls" sind kleine Juwelen für Streicher, nicht zuletzt dienten sie Bridges einzigem Schüler, dem weitaus berühmter gewordenen Benjamin Britten als Inspirationsquelle. Dessen Variationen über ein Thema von Frank Bridge werden denn auch das Hauptwerk des Abends sein, bieten sie doch einen Reichtum unterschiedlicher Charaktere, der immer wieder in Erstaunen versetzt. Da folgt auf ein gefühlvolles Adagio ein satirischer Marsch auf eine französisch galante Romanze eine Aria Italiana, bei der unsere Streichinstrumente sich plötzlich in Mandolinen verwandeln. An eine neoklassizistische Bourree schließt sich ein "Wiener Walzer" an, der so manchem Walzerfreund bei der Uraufführung während der Salzburger Festspiele im Jahre 1937 die Haare zu Berge stehen ließ. Ein dahinrasendes Moto Perpetuo mündet in einen Trauermarsch von größter Gefühlstiefe, bis das Werk mit einer virtuosen Fuge ausklingt.

Erleben Sie mit uns diesen Konzertabend, der Ihnen großartige Musik von der britischen Insel bieten wird!

Ihr
   Andreas Lippert


Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 2111:9), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.


Newsletter April 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

heute möchte ich Sie zum Besuch unseres 1. Schlosskonzertes am Sonntag, dem 10. Mai um 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg herzlich einladen. Unter der Leitung von Hubert Buchberger wollen wir Ihnen im Joseph-Haydn-Jubiläumsjahr (200. Todestag) ein erlesenes Programm mit Werken ausschließlich dieses Komponisten bieten, der wie wenige andere seine zeitgenössischen Kollegen wie auch seine Nachfolger beeinflusst hat.

So übte beispielsweise das an unserem Konzertabend zuerst erklingende Werk große Wirkung auf den jüngeren Wolfgang Amadeus Mozart aus:

Es ist Haydns Sinfonie Nr. 47 in G-Dur, deren Kopfsatz einen charakteristischen Marschrhythmus vorstellt, wie wir ihn in zahlreichen Klaviersonaten Mozarts wiederfinden. Ähnlich beeindruckt und zur Nachahmung angeregt haben ihn die Variationen über ein liedhaftes Thema im zweiten Satz oder auch das kunstvolle "Menuet al reverso", bei dem auf raffinierte Weise Melodie und Begleitung erst vorwärts und dann rückwärts ablaufen.

Ist Ihr Appetit mit dieser Sinfonie erst einmal geweckt, so erwartet Sie danach ein beliebtes Meisterstück Haydns, die Sinfonia concertante in B-Dur für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester. Prof. Buchberger hat hierfür vier erstklassige junge SolistInnen ausgewählt:

Die Streicher Anne Schoenholtz, Violine und Uli Witteler, Violoncello sind Mitglieder des Schweizer Gemeaux-Quartetts, das im letzten Jahr beim ARD-Wettberwerb den 3. Preis und den Publikumspreis errungen hat. (Dieses Quartett wird übrigens am 2. August im Rahmen der Aschaffenburger Bachtage in der Wallfahrtskirche Schmerlenbach auftreten). Die Oboistin Melanie Jung kommt vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, während der Fagottist Christian Kunert bei besagtem ARD-Wettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.

Kommen wir zum dritten Werk des Abends, der Sinfonie Nr. 86 in D-Dur. Sie wird zu den sechs "Pariser Sinfonien" gezählt, die Haydn für die "Concerts de la Loge olympique" schrieb und damit für ein hervorragendes, vergleichsweise groß besetztes Orchester. Hier paaren sich glanzvolle Trompetenklänge mit raffinierten rhythmischen Streicherfiguren, hier verbindet sich ein Feuerwerk musikalischer Ideen mit geistvoller Architektur.

Lassen Sie sich anstecken vom Esprit Haydnscher Musik und genießen Sie unseren Schlosskonzertabend.

Ihr
   Andreas Lippert


Newsletter Februar 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,



groß war der Ansturm auf die Eintrittskarten zum diesjährigen Champagner Musicale, der am Samstag dem 14. Februar um 19.30 Uhr zum ersten Mal in der Stadthalle Aschaffenburg stattfinden wird.

In der Annahme, dass Sie bereits zu den glücklichen Besitzern von Eintrittskarten zählen, bleibt mir nur übrig, Ihnen einen kleinen Vorgeschmack des Cocktails zu geben, den Alfred Kalb unter der Überschrift "Eine Frau, die weiß, was sie will!" für Sie zusammen gerührt hat.

Zunächst zu den Mitwirkenden:

Als Sopranistin wird die in Puerto Rico geborene Elaine Ortiz-Arandes auftreten, die in den vergangenen Jahren schon mehrmals die Ohren unseres "Champagner"-Publikums bezaubert und mit ihrem schauspielerischen Talent seine Lachmuskeln strapaziert hat.

Ihr zur Seite stehen wird der aus Australien stammende Tenor Angus Wood, der zur Zeit im Solistenensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden fest engagiert ist.

Ebenfalls vom Wiesbadener Staatstheater kommt Dirigent Christoph Stiller erstmals zu uns nach Aschaffenburg, um die Aufführung zu leiten.

Doch nun zu den Inhalten des Abends:

Im Mittelpunkt stehen bekannte Frauen der Vergangenheit, die durch ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre Klugheit im männerdominierten öffentlichen Leben solche Akzente setzen konnten, dass ihnen Verewigung in der Welt der Oper und Operette zuteil wurde.

Die Rede ist von Marie Duplessis, dem Vorbild für Giuseppe Verdis Heldin Violetta Valery in La Traviata. Madame Pompadour, der Maitresse Ludwigs XV., hat Leo Fall eine Operette gleichen Namens gewidmet, ebenso wie Eduard Künnecke der Liebhaberin Lord Nelsons Lady Hamilton. Mit ins Bild gehört auch Maria Eva Peron, die Protagonistin von Andrew Lloyd Webbers Musical Evita. Schließlich noch die sagenhafte Gestalt der Großherzogin von Gerolstein, mit der Jacques Offenbach Monarchenwillkür und Militarismus durch den Kakao zieht.

Auf unseren geliebten Johann Strauß wollen wir natürlich auch dieses Mal nicht verzichten und seinen bezaubernden "Kaiserwalzer" zum Erklingen bringen.

Durch das Programm führt Sie der eingefleischten"Champagner"-Besuchern schon bestens bekannte Schauspieler Nemad Smigoc.

Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend!

Ihr
   Andreas Lippert


Newsletter Oktober 2008

Liebe Musikfreunde,

im Auftrag des Oratorienchor Aschaffenburg möchten wir Sie auf das kommende "Besondere Konzert" am 18. Oktober 2008 um 20 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche aufmerksam machen, bei dem auch das Collegium Musicum mitwirkt.

Ihr
   Andreas Lippert


Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Waren die beiden Schlosskonzerte im Ridingersaal mit ihrem zum Eine anspruchsvollen, zum Anderen festlichen Programm gewissermaßen "Aufwärmübungen" für unser Orchester, so folgt jetzt der Schluss- und Höhepunkt unserer diesjährigen Saison: die Schlosshof-Gala mit der Aufführung von Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" am Sonntag, dem 6. Juli 2008, Beginn 20 Uhr.

Ähnlich den Nationalmannschaften der Fußball-EM fiebern wir einem Ereignis entgegen, hier der Aufführung eines Werks, das schon bei seinem ersten Erklingen im Jahre 1821 für jubelnde Begeisterungsstürme beim Berliner Publikum sorgte. Indem die Oper genau den Nerv der Zeit, das romantische Empfinden seiner Zuhörer, traf, wurde sie zum Prototyp der "romantischen deutschen Oper".

In ihrer Handlung, die einem wenige Jahre zuvor geschriebenen "Gespensterbuch" entnommen ist, wirkt das übernatürliche stark in das Leben der beteiligten Personen hinein. Gleichzeitig erscheint heute das Thema eines von einer Pechsträhne verfolgten jungen Mannes (Max), von dessen perfektem Funktionieren (dem Probeschuss) seine gesamte Zukunft abhängt, seltsam aktuell.

Es hat uns sehr gereizt, dieses auf einen Zeitpunkt kurz nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges gelegte musikalische Drama im Hofe des Schlosses Johannisburg aufzuführen, das ja damals gerade erst erbaut war. Und wer von Ihnen nach der Gala einmal einen Spaziergang im Spessart unternimmt, dem werden die Waldesromantik atmenden Melodien des "Freischütz" sicher wieder in den Sinn kommen.

Die Aufführung steht unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger, die Chorpartien übernimmt der erweiterte Oratorienchor Aschaffenburg, der von Herrn Joachim Schüler vorbereitet wurde. Vom Südthüringischen Staatstheater Meiningen kommen die Gesangssolisten, ebenso wie der Dramaturg Dr. Klaus Rak, der die Moderation übernehmen wird.

Freuen Sie sich mit uns auf diesen sicher unvergesslichen Abend!

Ihr
    Andreas Lippert

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078, Schlossgasse 8, 63739 Aschaffenburg). Eintritt 28/33/38 Euro, Regenkarte +3 Euro.


Newsletter Mai 2008

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

nach dem vergangenen Schlosskonzert haben mir noch viele Zuhörer ihre Begeisterung zu Ausdruck gebracht, in die sie das Spiel der Solistin und unseres Orchesters versetzt hatte. Umso mehr vermissten sie eine diesbezügliche Rezension im Main-Echo. Ein Anruf von mir in der Redaktion ergab, dass der Kritiker aus privaten Gründen kurzfristig abgesagt hatte.

So blicken wir nun in froher Erwartung nach vorn auf das 2. Schlosskonzert am 8. Juni 2008, 18 Uhr, bei dem es ein Doppeljubiläum zu feiern gibt: Zum einen begeht unser Gründer und langjähriger Chefdirigent Prof. Josef Zilch seinen 80. Geburtstag, zum anderen sind es nun 40 Jahre her, dass er das Orchester aus der Taufe gehoben hat.

Diese Anlässe mit einem Konzert zu würdigen, ist wohl die schönste Art des Feierns, und so hat uns Prof. Zilch ein ansprechendes musikalisches Programm zusammengestellt:

Zunächst seine eigenen "Impressionen aus Japan", die vielen von Ihnen schon bekannt sein dürften. Dieses Mal werden sie jedoch, als Hommage und zum Zeichen gegenseitiger Hochschätzung, von seinem Kollegen und unserem jetzigen künstlerischen Leiter Prof. Hubert Buchberger dirigiert werden.

Beim zweiten Werk des Abends ergreift Prof. Zilch selbst den Taktstock und lässt Wolfgang Amadeus Mozarts bekanntes 2. Hornkonzert in Es-Dur KV 417 erklingen. Als Solisten hat er dazu aus München den 1. Solohornisten der Bayerischen Staatsoper Herrn Johannes Dengler mitgebracht, der die virtuosen Scherze, welche Mozart seinem Freund und Horn spielenden Käsehändler Leutgeb zumutete, mit großer Souveränität zum Besten geben wird.

Als Hauptwerk des Abends hat sich Prof. Zilch Joseph Haydns Sinfonie Nr. 94 in G-Dur "Mit dem Paukenschlag" ausgesucht. Wenn auch diese groß besetzte, für Londoner Konzertsäle geschriebene Sinfonie den Ridingersaal wohl nahezu "sprengen" wird, sind wir doch guten Mutes Haydns humorvolles und brillant orchestriertes Meisterwerk mit Witz und Charme adäquat wiederzugeben.

Kommen Sie und feiern Sie mit uns!

Eintrittskarten erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 0602127078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (Tel. 06021-391333) sowie online.

Ihr
   Andreas Lippert

P.S.:
Sichern Sie sich rechtzeitig gute Plätze für den Höhepunkt unserer diesjährigen Konzertsaison, die Aufführung von Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" am Sonntag, dem 6. Juli 2008, 20 Uhr, im Hof des Schlosses Johannisburg. Karten hierfür sind nur an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078) erhältlich.


Newsletter April 2008

Liebe Freunde des Collegium Musicum,

mit dem lange erwarteten Frühlingsbeginn, der die Natur geradezu "explodieren" lässt, möchte ich Sie im Namen unseres Orchesters zu einem Schlosskonzert einladen, dessen Programm geradezu ein Feuerwerk der Ekstase darstellt, durchsetzt von stimmungsvollen Ruhepunkten.

Am Sonntag, dem 4. Mai ab 18 Uhr wird das Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg Werke von Palestrina, Strawinsky, Suk und Piazzolla zelebrieren.

Giovanni Pierluigi da Palestrina, der wohl bedeutendste Kirchenmusikkomponist der Renaissance, schrieb neben zahlreichen Messen und Motetten Vier Ricercare (d.h. Instrumentalstücke) für beliebige Instrumente, die wir mit Streichorchester aufführen werden. Dabei variieren wir die Besetzung: Eines der Stücke etwa wird allein von vier sonoren Bratschen vorgetragen.

Im Anschluss hören Sie das Concerto in D für Streicher von Igor Strawinsky, geschrieben 1946. Stehen in den beiden Ecksätzen die Tanzformen Gigue und Galopp Pate – die hier in furiosem Tempo mit Überraschungen vielfältigster Art vorbei rasen – so bildet der Mittelsatz einen idyllischen Walzer nach, allerdings durch den geraden Takt und seltsame Tonintervalle ins Komische gezogen.

Ein spätromantisches Juwel stellt die Meditation über den Choral "St. Wenzelaus" von Josef Suk dar. Suk, als Geiger und Kompositionsschüler Antonin Dvořáks dessen Nachfolge in böhmisch-nationaler Musiktradition antretend, schrieb hier ein kurzes, aber ausdrucksvolles Stück von höchster Schönheit.

Dennoch, Höhepunkt des Abends werden wohl die Cuatro Estaciones Portenas (Vier Jahreszeiten) des Argentiniers Astor Piazzolla in einer Fassung für Violine und Streichorchester sein. Als Solistin konnte ein Stern am Geigenhimmel verpflichtet werden, der Sie in Erstaunen versetzen wird: Die junge Britin Priya Mitchell, die neben einer eindrucksvollen Vita inzwischen auch eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main aufzuweisen hat. Mit Piazzollas rhythmisch akzentuierter, vom Tango inspirierter Musik, die durchsetzt ist von Melodien von betörendem Schmelz, wird Priya Mitchell wohl so manche Konzertbesucher "von den Sitzen reißen".

Freuen Sie sich auf einen spannenden Konzertabend – wir freuen uns auf Sie!

Ihr
   Andreas Lippert


Eintrittskarten sind an der Theaterkasse (Tel.: 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel.: 06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (Tel.: 06021-391333) sowie online erhältlich.


Newsletter November 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum,

mag es Zufall oder Fügung sein: Wenige Wochen nach dem "Paulus" dürfen wir Sie zur Aufführung des zweiten Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy einladen, dem "Elias". Am Samstag dem 1. Dezember ab 20 Uhr wird das Werk in der Katholischen Pfarrkirche St.Justinus in Alzenau erklingen, im Zusammenwirken von Collegium Musicum und dem Kammerchor Untermain unter der Leitung von Gottfried Kärner.

War der "Paulus" bei seiner Uraufführung und den zahlreichen Folgekonzerten in aller Welt schon ein ungeheurer Erfolg für den Komponisten, so stellte der als Kompositionsauftrag für das Musikfest in Birmingham geschriebene "Elias" alles bisher Dagewesene in den Schatten. Dank seiner konsequenten Dramaturgie mit dem Wechsel von mahnenden Prophetenworten und wütend-rasenden Chorszenen auf der einen Seite und kontemplativen Psalmvertonungen von geradezu himmlischer Schönheit auf der anderen Seite, riss er das Publikum der ersten Aufführung zu derartigen Ovationen hin, dass zahlreiche Nummern wiederholt werden mussten.

Die Person des Elias selbst wurde von Mendelssohn als "stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, und fast zur ganzen Welt im Gegensatz, und doch getragen von Engelsflügeln..." charakterisiert.

Ihnwird in unserer Aufführung der Bariton Johannes Martin Kränzle darstellen, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Vercelli, Perpignan, Rio de Janeiro und die Placido-Domingo-Competition Paris). Selbst auch kompositorisch tätig hat sich Kränzle ein über 80 Rollen umfassendes Opern- und Oratorienrepertoire erarbeitet und singt derzeit diverse Solopoartien an den Frankfurter Städtischen Bühnen.

Ihm zur Seite stehen werden am 1. Dezember:

Christiane Maria Vetter, Sopran
Susanne Langner,Alt
Gerhard Brückel,Tenor

Stimmen Sie sich auf die kommende Adventszeit ein mit dem Besuch eines Konzerts, das Sie in seiner Eindringlichkeit und emotionalen Tiefe resistent machen wird gegen das alljährliche vorweihnachtliche Kommerzgeklingel!

Ihr
   Andreas Lippert


Eintrittskarten sind erhältlich beim Verkehrsamt der Stadt Alzenau (Rathaus) sowie der Buchhandlung Diekmann, Aschaffenburg. (Ein Folgekonzert findet am 2. Dezember um 17 Uhr in Rodgau-Nieder-Roden, St.Matthias, statt.)


Newsletter 2 Oktober 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg

der diesjährige Herbst steht für unser Orchester und seine Konzerte ganz im Zeichen der romantischen Epoche. Kaum sind die Nachklänge der wunderbaren Aufführung vom 6. Oktober in Aschaffenburgs Stadthalle mit Musik von Mendelssohn, Bruch und Schubert verhallt, bahnt sich ein neues Großereignis an:

Gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg und seinem Leiter Joachim Schüler werden wir am Samstag, dem 20. Oktober, das Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy unserem Publikum zu Gehör bringen (Herz-Jesu-Kirche, Beginn 20 Uhr).

Dieses Meisterwerk eines 27-jährigen erfreute sich schon bei seiner Düsseldorfer Uraufführung eines beispiellosen Erfolges, der sich unmittelbar darauf in zahlreichen Städten Europas und Nordamerikas wiederholen sollte. Von Robert Schumann als "Juwel der Gegenwart" und als Schöpfung des "Friedens und der Liebe" gefeiert, trat es die Nachfolge der großen Oratorien Händels und Haydns sowie der Passionen Bachs an. Für viele wurde Mendelssohn mit diesem Werk zu einem Bewahrer traditioneller musikalischer Werte, der sich einer schon damals (1837!) um sich greifenden Kommerzialisierung entgegen stemmte.

In unserer Aufführung werden die Solopartien folgendermaßen besetzt sein:

Vera Memleew, Sopran
Barbara Osterloh, Mezzosopran
Christoph Späth, Tenor
Werner Volker Meyer, Bass

Der Vorverkauf ist beim Musikhaus Dreßler und der Buchhandlung Diekmann möglich, außerdem gibt es natürlich eine Abendkasse. Sollten Sie an einer tiefergehenden theologischen Einführung in das Werk interessiert sein, so erhalten Sie diese am Konzertabend von Herrn Dekan Dr. Jürgen Vorndran (19.15 Uhr im Pfarrzentrum der Herz-Jesu-Kirche; Eingang zwischen Kirche und Pfarrhaus).

Auf Ihr Kommen freut sich
   Andreas Lippert


Newsletter 1 Oktober 2007

Liebe Musikfreunde,

auch in diesem Jahr eröffnet das Collegium Musicum seine neue Konzertsaison mit einem Sinfoniekonzert der besonderen Art:

Am 6. Oktober (Beginn 19.30 Uhr) werden wir in der Aschaffenburger Stadthalle drei Meisterwerke der deutschen Romantik zum Klingen bringen.

Zunächst Felix Mendelssohn-Bartholdys Overtüre "Die Hebriden" op.26, die jener unter dem Eindruck einer stürmischen Überfahrt vom schottischen Festland zur Insel Staffa zu Papier brachte. Dem Hörer dieser Musik steigen unwillkürlich Bilder des ungestüm wogenden Meeres auf, und die immer wieder in bezauberndes Licht getauchte schottische Landschaft ist auf einzigartige Weise in Tönen und Klangfarben eingefangen.

Danach folgt Max Bruchs populäres, melodiöses und hochvirtuoses Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll op.26. Solistin ist die 19 Jahre junge Elena Graf, Meisterschülerin der international renommierten Stargeigerin Julia Fischer an der Musikhochschule Frankfurt am Main.

Und nun zum Hauptwerk des Abends: Eine Uraufführung steht auf dem Programm (Sie haben richtig gelesen)! Franz Schuberts späte Klaviersonate in B-Dur D 960 wurde in zehnjähriger Arbeitvon unserem hochgeschätzten Mäzen und Organisator Alfred Kalb in eine Orchesterfassung gebracht, die in ihrer klanglichen Vielfalt und Farbigkeit das Werk in ganz neuem Licht erglänzen lässt.

Schuberts Schwanken zwischen Heiterkeit und Melancholie, ausgedrückt in Melodien von überirdischer Schönheit und Harmonien, die einmal bodenständig, ein andermal fern und entrückt wirken, all das soll in unserer Aufführung auf ganz neue Weise die Ohren unserer Zuhörer erreichen.

Werden Sie Zeuge dieser Premiere, und sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Eintrittskarten, erhältlich wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), im Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119) oder online unter http://www.kultur.aschaffenburg.de

Ihr

   Andreas Lippert


Newsletter Juli 2007


Liebe Musikfreunde,

das Collegium Musicum Aschaffenburg lädt Sie ein zur Klassik-Gala "Die Schöpfung" von Joseph Haydn am Sonntag, dem 1. Juli, 20 Uhr.

Sibylla Rubens, Sopran
Maximilian Schmitt, Tenor
Konrad Jarnot, Bariton

Kammerchor Ars Antiqua Aschaffenburg
Einstudierung: Stefan Claas

Collegium Musicum Aschaffenburg
Gastkonzertmeister: Walter Forchert
Leitung: Hubert Buchberger

Seit 1997 finden im Innenhof des prächtigen Renaissance-Schlosses Johannisburg Konzerte statt. Die einmalige Atmosphäre im Innenhof des Schlosses begeistert Jahr für Jahr eine große Zahl von Besuchern aus der Region und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Nicht zu Unrecht gilt diese Spielstätte als einer der attraktivsten Veranstaltungsorte im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Auch in diesem Jahr wird die Klassik-Gala gestaltet von großen Namen der internationalen Musikszene und Aschaffenburger Ensembles. Das musikalische Fundament dieses außergewöhnlichen Konzertabends in einzigartigem Ambiente bildet der Aschaffenburger Kammerchor "Ars Antiqua", Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs 2006 und das Collegium Musicum Aschaffenburg unter der Leitung von Hubert Buchberger. Für die solistischen Partien wurden renommierte Künstler der internationalen Musikszene gewonnen: Die Sopranistin Sibylla Rubens, der Tenor Maximilian Schmitt und der Bariton Konrad Jarnot.

Auf dem Programm steht Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" aus Anlass des 275. Geburtstags des Komponisten.

Haydn wurde bei seinen England-Besuchen 1791/92 und 1794/95 zur Komposition eines großen Oratoriums angeregt, als er die Oratorien von Georg Friedrich Händel in großer Besetzung hörte. Die Arbeit am Oratorium beschäftigte ihn von Oktober 1796 bis April 1798. Die Schöpfung wurde erstmals in Wien (im Palais Schwarzenberg) im April und Mai 1798 vor privatem Publikum, bestehend aus Adligen, die die Komposition gefördert hatten, und ihren Gästen, aufgeführt. Diese Aufführungen erlaubten es Haydn, Korrekturen in Vorbereitung der öffentlichen Premiere anzubringen, die im März 1799 im Wiener Burgtheater stattfand. Diese Premiere war äußerst erfolgreich, und das Werk wurde in Wien noch zu Haydns Lebzeiten häufig wiederaufgeführt. Es folgte eine Übersetzung des Textes ins Englische, die britische Uraufführung in London im Covent Garden im Jahr 1800, und anschließend, nach weiteren durch den Komponisten autorisierten Übersetzungen, überall in Europa. Seitdem ist "Die Schöpfung" weltweit Teil des klassischen Repertoires mit vielen Aufführungen und Aufnahmen bis heute.

Eintritt: 38 / 33 / 28 €, Regenkarte + 3 €
Vorverkauf: Theaterkasse, Schlossgasse 8, Tel. 06021 - 27078, Mo - Fr 13 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr
E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de
Internet: http://www.aschaffenburger-kulturtage.de



Sibylla Rubens
Sibylla Rubens studierte Konzert- und Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Sie war Mitglied der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Irwin Gage und vervollständigte ihre Ausbildung in zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Edith Mathis sowie bei Elsa Cavelti in Basel. Ihre zu Herzen gehende Stimme, die natürliche Ausstrahlung und jene einfühlsame Perfektion, mit der sie sich ihr breit gefächertes Repertoire erarbeitet, machen die Sopranistin zu einem gefragten Gast im In- und Ausland. So erhielt sie nach dem Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie eine sofortige Wiedereinladung für Konzerte mit Schumanns Faust-Szenen unter Marek Janowski. Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Konzerttätigkeit zählen Auftritte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Philippe Herreweghe, mit Hartmut Haenchen, Heinrich Schiff, Heinz Holliger und beim Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Jeffrey Tate.

Maximilian Schmitt
Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits als Chorknabe bei den Regensburger Domspatzen. 1999 errang er zweiundzwanzigjährig einen Bundespreis bei "Jugend musiziert". Seit 1999 studierte er Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und konzertierte schon währenddessen als Mitglied des RIAS-Kammerchor Berlin. Neben seiner Leidenschaft für die Oper gewinnt seine Tätigkeit als Konzertsänger immer größeres Gewicht. Er arbeitete unter anderem mit Frieder Bernius, Andrew Manze, Jörg-Peter Weigle, Thomas Hengelbrock, Marcus Creed und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Kammerorchester Basel, der Lauttencompagney Berlin, Capriccio Basel, Il Fondamento und dem Philharmonischen Staatsorchester Halle. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Konzerte mit Händels "Belshazzar" mit den Berliner Philharmonikern unter Nicholas Kraemer, mit Bachs Matthäus-Passion mit dem Leipziger Gewandhausorchester oder eine Tournee mit den Regensburger Domspatzen.

Konrad Jarnot
Konrad Jarnot gehört zu den gefragtesten Konzert- und Opernsängern der jungen Generation. Er gastiert weltweit mit renommierten Orchestern, Dirigenten und Liedbegleitern. Seine besondere Liebe gehört dem Liedgesang, der ihn zu den wichtigen Musikfestivals und Konzertsälen im In- und Ausland führt. Es liegen zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CDs vor. Konrad Jarnot studierte Gesang bei Prof. Rudolf Piernay an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, die ihm nach Auszeichnung die Goldmedaille verlieh, und bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach seinem 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb 2000 in München wurde die gesamte Musikwelt auf den Sänger aufmerksam, der sich schnell in den großen Konzertsälen, Opernhäusern und Festivals international etablieren konnte. Einladungen wichtiger Veranstalter führen ihn unter anderem in die Royal Albert Hall London, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Theatre des Champs-Elysees Paris, Berliner Konzerthaus, Baden Badener Festspielhaus, Salzburger Festspielhaus, Leipziger Gewandhaus, Züricher Tonhalle. Regelmäßig ist er unter anderem zu Gast in den Aufnahmestudios von Radio France, BBC, DRS, ORF, RTB, Radio 4, Concertzender, DLF und ARD, darunter Mitteldeutscher Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Südwest Rundfunk und vor allem Bayerischer Rundfunk. Zahlreiche CDs für Orfeo und Oehms Classics dokumentieren seine Ausnahmestellung.


Newsletter Juni 2007


Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

mit unserem zweiten Schlosskonzert dieses Jahres am 17. Juni (18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg) erwartet Sie das Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger mit drei Juwelen klassischer Sinfonik:

Zunächst zu Carl Philipp Emanuel Bach, dem zweiten Sohn Johann Sebastians, der als Kammercembalist Friedrichs des Großen und später als Musikdirektor und Kantor der fünf Hauptkirchen in Hamburg wirkte. Er schrieb um 1775/76 seine letzten "vier großen Orchestersinfonien von 12 obligaten Stimmen", die er selbst als "das größte in der Art, was ich gemacht habe" schätzte.

Die Sinfonie in F-Dur, die an unserem Konzertabend zu hören sein wird, vereinigt Streicher, Flöten, Fagott und Hörner zu einem Feuerwerk spritziger Dialoge und ungebändigter Sturm-und-Drang-Leidenschaft.

Zu einem Ereignis der besonderen Art verspricht anschließend die Aufführung des Konzerts Nr.1 in A-Dur für Violine und Orchester von Ernst von Gemmingen zu werden. Dieser Spross des alten Adelsgeschlechtes von Gemmingen, dessen Zweige bis in die Nähe von Aschaffenburg (Hofgut Bessenbach) reichen, stand als Kammer- und Landschaftsrat sowie als Direktor der Hofmusik in Diensten des Markgrafen Karl Alexander von Brandenburg. Als passionierter Geiger und Liebhaber von Kammermusik komponierte er u.a. um 1800 vier Violinkonzerte, die erst 1994 im Archiv der alten Ritterburg Hornburg, dem Stammsitz der Familie, wieder aufgefunden wurden.

Der Violin- (und Klavier-)virtuose Kolja Lessing (Professor an der Musikhochschule Stuttgart, früher Würzburg), der ebenso am Aufführen Neuer Musik wie an der Wiederentdeckung von Kleinoden der Klassik interessiert ist, hat sich des A-Dur-Konzerts angenommen und wird diesem geigerisch höchst anspruchsvollen Werk mit Bravour gerecht werden.

Zum Abschluss und als letzter Höhepunkt wird in unserem Konzert Joseph Haydns Sinfonie Nr. 91 in Es-Dur erklingen. In einer Art "Spitzbubenstreich" hatte der geschäftstüchtige Haydn diese zusammen mit ihren beiden Schwesterwerken gleichzeitig zwei verschiedenen Auftraggebern versprochen, nämlich dem Grafen d'Ogny in Paris wie auch dem Fürsten zu Oettingen-Wallerstein (nahe Nördlingen). In einer Zeit ohne Internet und ähnliche Kommunikationsmittel konnte dieser "Schwindel" verborgen bleiben und beglückte gleichzeitig zwei Kulturkreise mit Meisterwerken geistvoller und lebendiger musikalischer Ausdruckskunst.

Am 17. Juni wollen wir Sie beglücken und freuen uns sehr auf Ihr Kommen. Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.O6021-27O78), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm 06021-391333) oder auch online.

Ihr
Andreas Lippert

P.S.: Sichern Sie sich noch rechtzeitig gute Sitzplätze für unser Großereignis dieses Jahres, die Gala im Schlosshof mit Joseph Haydns "Schöpfung", bei der Solisten von Weltruhm mitwirken werden!


Newsletter April 2007


Liebe Musikfreunde,

mit dem näher kommenden "Wonnemonat" Mai naht auch die Zeit unserer Schlosskonzerte, deren erstes am Sonntag dem 6. Mai ab 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg zu hören sein wird. Passend zur Jahreszeit stehen zwei Serenaden von Antonín Dvorák auf dem Programm.

Die Serenade, beinhaltend im Wort das italienische "sera" (= Abend) ebenso wie "sereno" (= heiter), war eigentlich eine Lieblingsgattung des 18. Jahrhunderts, Dvorák kam vermutlich beim Hören der "Gran Partita" von W.A. Mozart auf die Idee, etwas Eigenes in ähnlicher Besetzung zu schreiben, und so entstand die Serenade d-moll op.44 für zehn Bläser, Violoncello und Kontrabass. Freilich parodiert der Tscheche die althergebrachte, etwas steife Form in liebenswerter Weise und deutet die Tänze der Rokokozeit in böhmische Volkstänze um.

Bereits drei Jahre früher entstand die Serenade E-Dur op.22 für Streicher, eines der heute meistgespielten Werke Dvoráks. Hier herrscht ein sehr optimistischer, zuweilen lyrisch gehaltener, dann wieder temperamentvoll zupackender Ausdruck vor, der wohl auf die aktuelle persönliche Situation des Komponisten zurückzuführen ist: Die Serenade erblickte nämlich in den ersten glücklichen Jahren seiner Ehe das Licht der Welt.

Die Gegenüberstellung von Streichern und Bläsern als Grundidee für unser Schlosskonzert, das wieder von Chefdirigent Hubert Buchberger konzipiert worden ist und unter seiner Leitung einstudiert wird, setzt sich in zwei "Miniatur"-Symphonien des Franzosen Darius Milhaud fort. Der sich Anfang der 1920er gegen allen überkommenen, monströs besetzten "Schwulst" wendende Milhaud beschränkte sich bei seinen "Sechs kleinen Symphonien" sowohl in der Größe des Ensembles (Nr. 4 ist für zehn Streicher, Nr. 5 für zehn Bläser geschrieben) als auch in ihrem zeitlichen Umfang: Beide dauern trotz ihrer jeweiligen Dreisätzigkeit nur wenige Minuten!

Freuen Sie sich auf die klangliche und stilistische Vielfalt in unserem 1. Schlosskonzert und sichern Sie sich rechtzeitig gute Plätze!

Herzlichst Ihr
Andreas Lippert

Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.O6021-27O78), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm 06021-391333) oder auch online.

Newsletter Februar 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum,

die Faschingszeit rückt näher und mit ihr unser alljährlicher überaus populärer Champagner Musicale, der wieder mit zwei Aufführungen die Herzen (und die Lachmuskeln) seiner Zuhörer erreichen möchte. Die Termine sind der 10. und 11. Februar, jeweils um 20 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg.

Als Motto wurde dieses Jahr von seinem nimmermüden Regisseur Alfred Kalb ein Thema ausgesucht, bei dem jeder mitreden kann:

Der Liebe Lust und Streit

Wie im richtigen Leben werden auch auf der Bühne die Vertreter beiderlei Geschlechts aufeinander losgehen, beginnend in Otto Nicolais Oper "Die lustigen Weiber von Windsor", in der "die Männer ohn' Erbarmen zu bestrafen" sind. Die schwedische Sopranistin Thérèse Wincent wird uns diesen Wunsch mit Koloratur und Bravour vortragen.

Als Gegenstück dazu die locker und beschwingt von Tenor Lars Lettner gesungene Ballade des Herzogs aus Giuseppe Verdis Rigoletto.

Über Albert Lortzing, Johann Strauß ("Dir will ich's zeigen..." aus der Feldermaus) und Franz Lehár geht es bis zu Jacques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt", wo Eurydike das ewige "Geigengekratze" ihres Orpheus (von Konzertmeisterin Izabella Mina virtuos vorgetragen) schrecklich auf die Nerven geht.

Ein Wechsel ins Musical und in die Filmmusik führt uns über Cole Porters "I hate men" bis zu "Anything you can do I can do better" aus Irving Berlings "Annie get your gun", bevor schließlich die Musik aus dem Film Titanic zu einem harmonischen Ende führt.

Sie sind neugierig geworden? Dann zögern sie nicht, sich gleich eine der wenigen Restkarten zu besorgen. Erhältlich sind sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (06021-391333) oder auch online.


Viel Vergnügen wünscht
Andreas Lippert

Newsletter Januar 2007

Liebe Musikfreunde,

nach einem musikalisch sehr ereignisreichen "2006" begrüßt Sie das Collegium Musicum im Neuen Jahr mit einem exquisiten Symphoniekonzert. Am Samstag, dem 27. Januar werden ab 20 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg Meisterwerke von Mozart, Haydn, Händel und Tartini erklingen. Unter der Stabführung von Stefan Claas spielt die vielen Aschaffenburgern wohlbekannte, in mannigfaltiger Weise musikalisch aktive Pianistin Mia Wüsthof-Seidel das Klavierkonzert A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit diesem und seinen zwei Schwesterwerken hat Mozart einst seinen Ruhm als Solist und Komponist in Wien begründet, wobei es ihm gelang, den Geschmack der Laien ebenso zu treffen wie die Ansprüche der Kenner zu befriedigen.

Ein wahres Glanzlicht der klassischen Konzertliteratur ist auch das Trompetenkonzert Es-Dur von Joseph Haydn, in unserem Falle vorgetragen von dem jungen Trompetenvirtuosen Roland Bauer. Bauer wurde an den Musikhochschulen Nürnberg, Hannover und Mannheim ausgebildet und vervollkommnete sein musikalisches Können in zahlreichen Meisterkursen. An unserem Konzertabend wird er neben Haydns "Paradestück" auch ein Solokonzert des italienischen Geigenvirtuosen Giuseppe Tartini spielen; ein Werk, das als Transkription eines Violinkonzerts die Leichtigkeit und Behändigkeit dieses Instruments auf das Trompetenspiel überträgt.

Leicht und beschwingt kommt auch unser Eröffnungsstück daher, der "Einzug der Königin von Saba" aus dem Oratorium "Salomo" von Georg Friedrich Händel. Und einen gleichfalls "königlichen" Abschluss wird Joseph Haydns Sinfonie Nr. 85 in B-Dur bilden, die den Titel "La Reine" trägt. Sie fand mit ihrer klanglichen Pracht am französischen Königshof großen Gefallen und wird sicherlich in unserem Konzert die gleiche Wirkung entfalten.

Lassen Sie sich diesen Konzertabend nicht entgehen! Karten dafür erhalten Sie beim Musikhaus Dreßler, bei der Buchhandlung Diekmann sowie an der Abendkasse.

Ihr
Andreas Lippert

Newsletter vom 18.10.2006

Der Philharmonische Verein lädt Sie herzlich ein zum Theaterkonzert der Stadt Aschaffenburg "Junge Solisten"

Das Konzert findet am Sonntag, dem 29.Oktober 2006 um 18.00 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg statt.

Vier junge und hochbegabte Musiker treten erstmalig mit einem Sinfonieorchester, dem COLLEGIUM MUSICUM Aschaffenburg, auf und geben somit ihr Debüt als Solisten.

Die vier jungen Solisten sind Preisträger von Landes- und Bundeswettbewerben.

Der Dirigent und musikalische Leiter des Collegium Musicum, Prof. Hubert Buchberger stellte das Programm zusammen:

Karten von 11,00 bis 16,00 Euro, Schüler (Ausweis erforderlich) erhalten eine Ermäßigung von 50 %. Kartenvorverkauf an der Theaterkasse und Stadthalle oder telefonische Bestellung über 06021-27078. Per Internet über www.collegium-musicum-ab.de

Anmerkung: Das Konzert »Junge Solisten« wird vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg e.V. weitergeführt werden. Die Auslese findet dann über einen öffentlichen Wettbewerb statt. Wir werden Sie rechtzeitig in Kenntnis setzen.

Newsletter vom 12.07.2006

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

nach dem phänomenalen Erfolg unserer Schlosshofgala mit der Aufführung von Mozarts "Zauberflöte" unter der Leitung von Hubert Buchberger stimmen wir im nächsten Konzert leisere Töne an:

Im Rahmen eines konzertanten Gedenkgottesdienstes, den Herr Wolfgang Schmitt, Aschaffenburg, anlässlich der ersten Todestages seiner Frau Rosemarie in Auftrag gegeben hat, wird am kommenden Samstag dem 15. Juli um 18 Uhr das Requiem op.48 von Gabriel Fauré erklingen. Ort ist die katholische Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider.

Chorleiter Christoph Bayer hat mit seinem Kammerchor "Voces" und unserem Orchester dieses feinsinnige romantische Werk einstudiert, während die Parts der Gesangssolisten von der Sopranistin Anne-Rose Seuffert sowie dem Bariton Stefan Claas übernommen werden.

Fauré hat seine "Messe de requiem" in mehreren Fassungen hinterlassen, von denen die von uns ausgewählte als Orchesterbesetzung geteilte Bratschen- und Cellogruppen und Kontrabass, lediglich eine (Solo-) Violine, zwei Hörner, eine Trompete, eine Harfe, Pauken und Orgel verlangt. Die sehr nuanciert behandelte Orgelstimme - Fauré war selbst ein begnadeter Organist - übernimmt Regionalkantor Peter Schäfer.

In einem etwa halbstündigen Konzert, das sich an den Gottesdienst anschließen wird, werden vom Kammerchor Voces noch a cappella-Werke von Gregorio Allegri u.a. zum Klingen gebracht, während das Orchester mit einem Nocturne für Violoncello und Streicher von Peter Iljitsch Tschaikowsky zu hören sein wird. Wie Faurées "Requiem" ist auch dieses stimmungsvolle Werk im Jahre 1888 entstanden, als Eigenbearbeitung eines zuvor komponierten Klavierstücks.

Die berühmte Air aus der Orchestersuite in D-Dur von Johann Sebastian Bach und schließlich das "Laudate Dominum" aus den "Vesperae solennes de confessore" von Wolfgang Amadeus Mozart werden den Abend abrunden.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Ereignis ein - der Eintritt ist frei!

Ihr
Andreas Lippert